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Sanierung in mehreren Etappen
Dem erbarmungswürdigen Bauzustand der Christuskirche soll nun in Form von Sanierungsmaßnahmen in mehreren Etappen zu Leibe gerückt werden.
Sanierungsbereiche
Kanalgerüche dringen vom Untergeschoß durch den Artarraumzugang bis in den Kirchenraum vor; Der Regen dringt durchs Dach und durch die Fassade in das Kirchenschiff; Der Fassadenverputz der letzigen Sanierung löst sich und blättert ab; Der Zugang zum Hauptportal ist sanierungsbedürftig und nicht mehr Behinderten gerecht; Durch die desolaten Fassadenteile (speziell in den Bereichen der letztigen Fassadensanierung) dringt Regenwasser in das Kirchenmauerwerk ein und durchfeuchtet das darunterliegende Mauerwerk bis zum Innenverputz und so entstanden Frostschäden bei der Wandmalerei im Kirchenschiff; Die gesamte Fassade ist zu überarbeiten, lose Putzbereiche abzuschlagen und fachgerscht zu erneuern, sowie zu reinigen und mit einem wasserdichten Fassadenanstrich zu versehen; Das Presbiterium soll um eine Stufe abgesenkt werden; Sanierung der Kanzlei mit direktem Türzugang zum Altarraum; Die Holzarbeiten der Empore, dem Eingang (Windfang) und der Kanzel erhalten einen neuen Anstrich; Das hölzerne Kirchenportaltor ist zu reinigen und wetterfest einzulassen; Die verzinkten Verblechungen, Regenrinnen und Abfallrohre sind bereits stellenweise rostig und sollten saniert werden; Der aus Granitplatten bestehende Fassadensockel ist nachzubessern und die Fugen dauerelastisch abzudichten.
Sanierungsumfang Erste Etappe 2009
Auf Grund von Zuschüssen der Stadtgemeinde Ried, des Landes Oberösterreich und der Eigenleistung, kann die erste, höchst notwendige, Sanierungsetappe der Christuskirche demnächst durch den Generalunternehmer in Angriff genommen werden. In diesem Sanierungsumfang sind enthalten: Kanalisierung für Abwässer von WC, Küche und Dachwässer samt Umbau des Untergeschoßes mit Waschbeckeneinbau in die Kanzlei. Da der Regen bereits in das Kirchenschiff eindringt werden auch die notwendigen Spenglerarbeiten am Kirchendach vorgenommen. Die Vorarbeiten und notwendige Beräumungen, sowie später die Maler-, Fußbodenverlege- und Reinigungsarbeiten werden von den Gemeindemitgliedern “in Eigenregie” erbracht, um die Aufwandskosten so gering wie möglich zu halten.
Sanierungsumfang den nächsten Etappen
Weitere höchst notwendige Sanierungsarbeiten an der Christuskirche, das über 110 Jahre alte Kirchenmauerwerk wird teilweise durch Regen stark durchfeuchtet und schwer in Mitleidenschaft gezogen, sodass bereits deutliche Frostschäden am Innenverputz und Innenmalerei aufgetreten sind. Die Außenfassade ist daher vordringlich zu restaurieren - Schadstellen und wasserundichte sowie lockere und schadhafte Verputzbereiche zur Gänze abschlagen und entfernen; fachgerechten Fassadenverputzaufbau anbringen, sowie mit wasserabweisender Fassadenfarbe streichen, damit künftig das Kirchenmauerwerk trocken gehalten werden kann und im Kirchenschiff keine Frostschäden mehr, wegen der derzeitigen Mauerdurchfeuchtung, auftreten können. Die abgelösten Granitplattensockel sind wieder zu stabilisieren und die Fugen zwischen Außenverputz und den Platten unter- einander sind mit dauerelastischen Kitt fachgerecht zu schließen. Fassadenvorsprünge müssen abgedichtet sowie Verblechungen angebracht werden. Ein Kirchenzugang von der Sakristei ins Presbyterium ist herzustellen, Mauerwerk ausbrechen, Türe einsetzen und einputzen.
Sanierung der Christuskirche innen durch Umbau und Absenkung des Presbiteriums. Ausbesserungsarbeiten des schadhaften Innenverputzes, Elektroinstallationen im Kirchenschiff herstellen mit Beleuchtungseinrichtungen für die Prähauser-Reliefs. Die Holzaustattungen in der Christuskirche sind restaurierungsbedürftig (Holzwurm) und mit einem Anstrich in ursprünglicher Farbgestaltung zu versehen, zu reinigen und neu zu streichen. Dies betrifft im Besonderen die Kanzel, den Windfang, die Innentüren, die Empore sowie den Glockenturmaufstieg. Das hölzerne massive Kirchenportal ist dringend zu sanieren. Schwundfugen und Risse sind auszukeilen, bzw. mit passendem Holzkitt auszupressen. Das Portal ist dann zu überschleifen, zu reinigen und mehrmals mit wetterfester Lasur einzulassen. Die Kirche wird zur Gänze ausgemalt, in farblicher Abstimung auf die neu restaurierte Holzausstattung.
Der Kirchenzugang und die geamte Vorplatzgestaltung sind zu planen, neu und behindertengerecht zu gestalten und es sind Parkplätze einzurichten. Ebenfalls sind entsprehende Toiletten Zugänge für Behinderte (Rollstuhlfahrer) herzustellen. Hiervon betroffen ist auch der Sakristeizugang von aussen und der Stiegenabgang zur Küche bzw. zum Versammlungsraum.
Das Land Oberösterreich und die Stadtgemeinde Ried im Innkreis haben bereits für die nächsten Etappen Geldmittel zugesagt.
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